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| Er hat gut lachen: Lada-Geschäftsführer Dieter Trzaska, der nach der Statistik der Gewinner der Abwrackprämie ist. Stephan |
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Der Gewinner der Abwrackprämie
Lada Automobile mit Sitz in Buxtehude verzeichnet 156 Prozent Zuwachs - Aber: Zulassungszahl relativiert den Wert: 4600 Autos
BuXTEHUDE.
Wenn es um die Abwrackprämie geht, entwickelt Lada-Geschäftsführer Dieter Trzaska eine Strahlkraft, die er auch gerne seinen Autos übertragen würde. Mit einem Zuwachs von 156 Prozent im vergangenen Jahr verzeichnete die Deutschland-Zentrale für den Import der Russen-Kultautos mit Sitz in Buxtehude ihr bisher erfolgreichstes Jahr. Im Buxtehuder Kulturforum tagten am Mittwoch die Händler aus Deutschland und Österreich, um sich über die neue Entwicklung zu informieren.
Nach der Statistik der Neuwagen-Zulassungen des Kraftfahrt-Bundesamtes brachte die Abwrackprämie die Automobilbranche auf Wachstumskurs. Doch nicht alle Hersteller konnten davon profitieren. Deutliche Einbußen gab es in der Oberklasse (-17,8 Prozent) und bei den Sportwagen (-26 Prozent). Zu den Gewinnern zählte das Kleinwagensegment mit einem Plus von 65 Prozent.
An der Spitze liegt der Exot aus Buxtehude: In Deutschland verzeichnete Lada ein Plus von 105 Prozent, vor Fiat (+86 Prozent) und Hyundai (+76 Prozent). Insgesamt freut sich Dieter Trzaska, Geschäftsführer der Lada Automobile GmbH für Deutschland und Österreich, über einen Zuwachs von 156 Prozent. In Stückzahlen allerdings relativiert sich der Wert, denn da liegt Lada mit 4600 Neuzulassungen auf dem deutschen Mark ganz weit hinten bei den Marktanteilen. Verkaufsschlager der Russen ist nach wie vor der Geländewagen Niva. Dieter Trzaska: "Der verkauft sich fast von alleine, wir machen damit 60 Prozent unseres Umsatzes". Ab 9000 Euro in der Sparversion ist der Geländewagen zu haben. Für Trzaska "ein Kultauto", das neben dem praktischen Einsatz bei Jägern und Förstern bei allen begehrt sei, "die sich etwas von der Gesellschaft absetzen wollten - ähnlich wie früher mit der "Ente".
Daneben vertreibt die Buxtehuder Zentrale noch den "Kalina" ("Ein City-Flitzer"), der ab 7750 Euro zu haben ist und demnächst den "Priora", ein neuer Kombi für 8700 Euro.
Verbesserungen an den bestehenden Typen und die Markteinführung des Kombis waren am Mittwoch die Themen der Händlertagung in Buxtehude. Der Franzose Pascal Felten von Renault, das mit einem Aktienpaket von 25 Prozent bei den Russen eingestiegen ist: "Ich bin für Renault bei Lada tätig, weil wir ständig an der Qualitätsverbesserung arbeiten und mittlerweile einen hohen Standard haben."
Der Russe Sergey Sidorov vom Hersteller aus Russland lobte: "Wir bieten einen guten Charakter bei unseren Automobilen."
Übrigens: Geschäftsführer Dieter Trzaska fährt seit 30 Jahren Lada. Wie oft er liegengeblieben ist? "Wirklich nur einmal in den Anfangsjahren, ich sage nicht, wir sind besser als..., aber wir sind wirklich gut und zuverlässig."
Firmensitz in Buxtehude
Die Lada Automobile GmbH mit 35 Beschäftigten sitzt im Erlengrund Buxtehude und managt den Import der Wagen für den Markt in Deutschland und Österreich. Das Unternehmen wurde 1999 nach der Insolvenz von Lada Deutschland in Neu Wulmstorf gegründet.
21.01.2010
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